Termine

DatumUhrzeitStückOrtTicket & Info
23. Januar 202020:00Francos HermannsschlachtOrangerie - Theater im Volksgartenhttps://www.orangerie-theater.de/service/tickets/
24. Januar 202020:00Francos HermannsschlachtOrangerie - Theater im Volksgartenhttps://www.orangerie-theater.de/service/tickets/
25. Januar 202020:00Francos HermannsschlachtOrangerie - Theater im Volksgartenhttps://www.orangerie-theater.de/service/tickets/
26. Januar 202018:00Francos HermannsschlachtOrangerie - Theater im Volksgartenhttps://www.orangerie-theater.de/service/tickets/
29. Januar 202020:00Francos HermannsschlachtOrangerie - Theater im Volksgartenhttps://www.orangerie-theater.de/service/tickets/
30. Januar 202020:00Francos HermannsschlachtOrangerie - Theater im Volksgartenhttps://www.orangerie-theater.de/service/tickets/
01. Februar 202020:00Francos HermannsschlachtOrangerie - Theater im Volksgartenhttps://www.orangerie-theater.de/service/tickets/
07. Februar 202020:00Inside AfDProjekttheater Dresdenhttps://www.projekttheater.de/karten
09. April 202020:00Die vergessene RevolutionRecklinghausen

Projekte

Francos Hermannsschlacht

Premiere: 23.01.20

Ende November hat der Bundesgerichtshof nun doch das Oberlandesgericht Frankfurt angewiesen einen Prozess wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat gegen den Bundeswehrsoldaten Franco A. zu führen. Das heißt dieser bekommt nächstes Jahr einen aufsehenerregenden Prozess wegen Rechtsterrorismus. Als hätten wir es geahnt gibt es im Januar unsere Premiere des Stückes "Francos Hermannsschlacht", dass seinen Fall theatralisiert! "Francos Hermannsschlacht" Eine Produktion des Akademietheater e.V. als Diplominszenierung der Theaterakademie Köln in Kooperation mit dem nö theater im Orangerie Theater

Orangerie

Die vergessene Revolution

Die vergessene Revolution
Premiere: 14.09.18

1918 – Eine Revolution. In Deutschland. Und erfolgreich. Im November beendeten die Revolutionär*innen den Weltkrieg, verjagten den Kaiser, stürzten das System, erkämpften die Demokratie und das Frauenwahlrecht. Sie entwickelten zahlreiche gesellschaftliche Alternativen und Utopien. Doch die Revolution wurde verraten, brutal erstickt und hundert Jahre später ist sie fast vollständig vergessen. Selbst im Jubiläumsjahr wird ein mögliches Gedenken von den Jahrestagen Karl Marx‘ und der 68er Bewegung überlagert. Das nö theater nimmt den Karabiner in die Hand, wendet sich diesem blinden Fleck der Geschichte zu, sucht nach Ursachen, offenen Wunden und versucht in einem flammenden Plädoyer die Revolution dem Vergessen zu entreißen. Ein dokumentarisches Theaterstück über eine Geschichte zwischen zwei Weltkriegen, die sanft beginnt und mit Blut überzogen wird.

Es ist eine feurige Geschichtsstunde aus der Zeit zwischen den zwei Weltkriegen, die dem Zuschauer mit einem kraftvoll aufspielenden Ensemble und poetischen Theater-Tableaus in griffigen Worten nahegebracht wird. Dafür gab es bei der Premiere langanhaltenden Applaus.Kölner Stadtanzeiger, 10.10.2018
Die vergessene Revolution
Tiefrot
Politbüro

Inside AfD

Premiere: 17.11.17

Herbst 2017. Irgendwo in Deutschland. Die führenden Köpfe der AfD träumen von der parlamentarischen Machtübernahme und dem schleichenden Sieg im Kampf um die Deutungshoheit von Begrifflichkeiten. Doch dann kommt alles ganz anders. Ihr Visionär und Hauptredner ist plötzlich verschwunden und an seiner Stelle betritt ein afrikanisches Chamäleon die politische Bühne. Die zunächst als Krise wahrgenommene Situation entpuppt sich für die AfD als große Chance sich tief in der Gesellschaft zu verankern. Ein moderner Barbarossa-Mythos entsteht. Doch die Rechnung wurde ohne das Chamäleon gemacht… Nach monatelanger Recherche erforscht das nö theater in „Inside AfD“ die Strategien und Mechanismen der Zeitgeistpartei. Gleichzeitig werden Fragen nach einem wirkungsvollen Umgang und der unfreiwilligen Instrumentalisierung durch die AfD gestellt. Das nö theater wendet sich in „Inside AfD“ vom klassischen Dokumentartheater ab und sucht Antworten in einer lyrischen Entzauberung. Entstanden ist eine symbolische und sprachliche Achterbahnfahrt durch die BRD im postfaktischen Zeitalter.

Die Darsteller entblätterten, zerlegten, sezierten Strategien Schicht für Schicht und zeichneten ein verstörendes Partei-Psychogramm. Die emotionale Selbstinszenierung wurde der Lächerlichkeit preisgegeben. „Unser Anspruch ist es, den Wahrheiten möglichst nah zu kommen und diese ungeschminkt auf die Bühne zu bringen“, steht auf der Homepage des Theaters zu lesen. Diesen Anspruch konnten die großartigen Darsteller mit dem mutigen, fundiert recherchierten Stück auf ganzer Linie erfüllen. Auch wenn Rechte, Wutbürger, Identitäre und Rassisten dieser Aussage kaum zustimmen werden, denn das käme einer Selbsterkenntnis gleich.Hamburger Abendbaltt 08.10.2018
Wenn der Umgang mit der AfD so unterhaltsam und wirkungsvoll zugleich ist, dann muss einem nicht bange werden.Stadtrevue, Januar 2017
Inside AfD Flyer
Politbüro
Tiefrot

A wie Aufklärung

A wie Aufklärung
Premiere: 15.09.16

Es geht weiter, bis heute ist wenig aufgeklärt. Viele Fragen sind nach wie vor offen. Vier Jahre nach ihrem ersten Projekt zu dem Thema – dem vielfach ausgezeichneten Stück “V wie Verfassungsschutz” – setzt sich das nö theater erneut mit dem NSU Komplex und dem Verfassungsschutz auseinander. Denn trotz Versprechen von höchster Stelle, einem jahrelangen Gerichtsprozess und zahlreicher Untersuchungsausschüsse müssen die Betroffenen auch weiterhin auf eine lückenlose Aufklärung warten. Das nö theater begibt sich ins Zeugenschutzprogramm, sucht nach den Ursachen und stellt die Frage ob wir die Antworten überhaupt wissen möchten.

Über 90 Minuten hinweg zündet das nö theater ein Feuerwerk an Recherchen und Fakten, dass in keinem Moment an Dramatik verliert. Die fünf Akteure beherrschen ihr Timing mit großer Sicherheit und Regisseur Janosch Roloff vermeidet trotz Materialfülle den informativen Overkill. „Ist das politisches Theater?“ Diese Frage stellt sich das Ensemble selbst. Ja, so analytisch und augenzwinkernd muss politisches Theater sein, möchte man ihnen zurufen. In keinem Moment belehrend, sondern stets im Dialog mit dem Publikum, erweist sich diese Form engagierten Theaters als außerordentlich nützlich: Denn hier werden die notwendigen Fragen gestellt, die eine Gesellschaft braucht, wenn sie sich als Demokratie verstanden wissen will.Kölnische Rundschau, 06.10.2016
Auch Beate Zschäpe darf hier, grandios demaskiert, Krokodilstränen vergiessen, bis ein pointierter Paukenschlag ihrem unsäglichen Redefluss ein Ende bereitet. Ein gelungener Schlusspunkt für den wachen Blick auf ein bundesdeutsches Trauerspiel, dessen letzter Akt noch lange nicht geschrieben ist.Stadtrevue, November 2016
A wie Aufklärung Flyer
Orangerie
Politbüro
Rosa Luxenburg Stiftung

V wie Verfassungsschutz

Premiere: 20.09.12

Der deutsche Inlandsgeheimdienst steht für viel – nur nicht für Transparenz. Im Bewusstsein nichts wissen zu können, versuchen wir seine Geheimnisse zu lüften und begeben uns auf eine traurige Spurensuche von der Entstehung der RAF bis hin zum NSU Skandal. Laut Angabe des Verfassungsschutzes sind Drei Viertel der Bevölkerung von der Notwendigkeit des Inlandgeheimdienstes überzeugt. Doch die jüngsten Verwicklungen in die Mordserie des NSU werfen Fragen auf. Wie konnte das Neonazitrio dreizehn Jahre lang vor den Augen des Verfassungsschutzes ungehindert morden? War es Unfähigkeit oder bewusstes Kalkül? Blickt man in die Vergangenheit des Verfassungsschutzes so stößt man auf eine Kontinuität der Skandale. Das Versagen scheint nicht persönlich, sondern strukturell bedingt zu sein. Das nö-theater den tödlichen Spuren des NSU durch die Republik und entwickelt aus den Eindrücken ein Theaterstück, eine Geschichte die nicht hätte passieren dürfen. Wenn der Verfassungsschutz eine Theatergruppe wäre, würde er dieses Stück mit Sicherheit aufführen, um festzustellen wer im Publikum sitzt. Nachdem das nö-theater Köln Informationen recherchiert, gesammelt und ausgewertet hat, übernimmt es diese Herausforderung stellvertretend und setzt dem Verfassungsschutz ein theatrales Denkmal - nach dem Motto:Wir kamen, sahen weg und versagten.

Nach monatelanger, intensiver Recherche entstanden 100 Minuten geballte – und fundierte – Kritik an einer scheinbar unfähigen Behörde. Roloff schafft es, ihre politischen Skandale in hoch intelligentes, humorvolles Theater zu verwandeln, ohne dabei den Ernst der Lage aus den Augen zu verlieren. Auch die souveräne Haltung der Darsteller, zum Teil noch in der Ausbildung, ist verblüffend. In diesem Stück ist Herzblut…AKT 36, Oktober 2012
Es fließen Tränen, echte. Ein ungewöhnlich starker, bewegender Theaterabend.Kölnische Rundschau, 30.11.12
Kein wohlmeinendes Betroffenheitsstück, sondern kraftvolles, originelles Polittheater. V wie Verbal und visuel vielfältig, Verstand versprühend. Vorzüglich!Kölner Stadtanzeiger, 01.12.12
Orangerie

Über Uns

Seit zehn Jahren machen wir dokumentarisches Theater mit dezidiert politischem Impetus.

Grundlage unserer Arbeit ist eine tiefgehende Recherche, an der möglichst alle Beteiligten umfassend involviert sind. Wir führen Interviews, besuchen Orte, befragen Expert*innen und entwickeln aus diesen Erfahrungen jeweils eine spezielle theatrale und ästhetische Form.

Wir verstehen uns als Netzwerk von Schauspieler*innen die sich wechselnden Konstellationen zusammenfinden. Zu den den einzelnen Projekten stoßen jeweils weitere Künstler*innen dazu.

Unsere Produktionen sind darauf ausgerichtet, an möglichst vielen Orten aufgeführt werden zu können. Im Jahr 2018 hatten wir beispielsweise 55 Auftritte in 15 Städten.

Wir versuchen Hierarchien in unseren Arbeitsprozessen möglichst flach zu halten und treffen wichtige Entscheidungen gemeinschaftlich.

Blumen Gewehr

Förderverein

Der eingetragene und als gemeinnützig anerkannte Förderverein hat sich das Epigramm

„Moral
Es gibt nichts Gutes
außer: Man tut es“

von Erich Kästner zum Vorbild genommen. Das nö theater entwickelt seit Jahren Theaterstücke, die ihren Fokus auf unbeleuchtete und vernachlässigte Aspekte gesellschaftlicher Verhältnisse richten. Es sind Stücke, die unterhaltsam, anregend und notwendig sind. An Themen, die eine kritische Betrachtung verdienen, mangelt es nicht. Gleichzeitig werden die Umstände, unter denen Stücke entwickelt und erarbeitet werden müssen, nicht einfacher.

Hauptziele des Fördervereins sind daher einerseits, dringend benötigte Ressourcen für die Entwicklung der Stücke zur Verfügung zu stellen und andererseits, die Stücke auch dort erlebbar zu machen, wo politisch-dokumentarisches Theater ohne weitere Subventionierung nicht möglich ist. Ziel ist: überall Theater!

Unterstützt – finanziell oder anders engagiert – das nö theater!

Werdet Mitglied im Förderverein!

Weitere Information unter: foerderverein@noetheater.de

Förderverein nö theater e.V.
Lindenthalgürtel 27
50935 Köln
Mail: foerderverein@noetheater.de

Kontoverbindung: IBAN DE59500310001065629000 BIC TRODDEF1XXX Triodos Bank
Steuernummer: 223/5906/2951 Vereinsregister: 19945 Amtsgericht Köln

Kontakt

Emailadresse
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Adresse

nö theater

Sachsenring 73 a
50677 Köln
im Gebäude der Theaterakademie Köln NRW(Germany)