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DESCRIPTION:Woran denken Sie\, wenn Sie an die Bahn denken? An überfüllte Regionalzüge\, massiv verspätete ICEs und völlig überzogene Manager:innengehälter? Oder an stillgelegte Gleise und Bahnhöfe\, alberne Image Kampagnen und stetig steigende Ticketpreise? Oder an Ihren geliebten PKW? „Es gibt wirklich viele Dinge\, die sie wissen sollten\, bevor Sie das nächste Mal einen Zug besteigen“. So die Journalist:innen Astrid Randerath und Christian Esser in der Einleitung ihres „Schwarzbuch Deutsche Bahn“ von 2010. Schon damals stellte sich die Frage\, ob wir\, die sogenannten Bahnkund:innen\, das alles auch wissen wollen. Denn was da anscheinend an Missmanagement\, Korruption\, Missachtung des Datenschutzes und Menschenverachtung praktiziert wurde und wird\, ist in seiner schieren Perfidie kaum auszuhalten. Und vom konkreten Zustand der einzelnen Züge wollen wir gar nicht erst anfangen. Oder doch? Das nö theater begibt sich auf eine gleißende Entdeckungsreise quer durch die Republik und findet Antworten auf Fragen\, die Sie eventuell nie stellen wollten: Wie sieht es aus mit der eigentlich durch die Bahn garantierten günstigen und zuverlässigen Mobilität? Wie oft werden ICE-Räder auf Materialverschleiß kontrolliert? Ist Law and Order wirklich die Lösung für die steigende Gewalt im Regionalverkehr? Warum kann mensch an Bahnhöfen zuverlässiger shoppen als mit dem Zug fahren? Wie war das mit dem Zug der Erinnerung\, dem die vollen Kosten seiner Fahrten in Rechnung gestellt wurden? Ist Bahnchef kein deutscher Vorname mehr? Wohin verschwinden eigentlich immer die verspäteten Züge\, die dann plötzlich ganz ausfallen? Und wann wird Stuttgart 21 fertig? Ne\, Scherz 🙂 Dies und ach noch so vieles mehr fragen wir uns und wollen es zumindest im Ansatz verstehen. Bevor wir das nächste Mal einen Zug besteigen.
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SUMMARY:Road Movies (Premiere/UA)
DESCRIPTION:Ein Motor springt an. Ein letzter Blick in den Rückspiegel. Voraus die Straße\, flirrend in der Hitze\, bis zum Horizont. Felder\, Fabriken\, Umspannwerke ziehen vorbei – es ist eines der ältesten Motive des Kinos: Bewegung als Freiheit\, die Straße als Versprechen\, das Auto als Gefährte. \nDas nö theater nähert sich diesen Versprechen auf zwei Wegen gleichzeitig: dokumentarisch und poetisch\, faktisch und verträumt. Es geht um das Auto – um seine Herkunft\, was es verspricht\, was es verlangt. Road Movies stellt die Realität einer Industrie im Umbruch – leerstehende Werkshallen\, hunderttausend gefährdete Arbeitsplätze\, eine Branche auf der Suche nach ihrer eigenen Richtung – neben die Bilder eines Filmgenres\, das von genau diesem Zustand schon immer erzählt hat: Bewegung als Fluchtpunkt\, die Straße als Selbstsuche\, das Ankommen als offene Frage. \nWas bleibt von diesen Bildern\, wenn die Motoren verstummen? Wahre Freiheit\, so scheint es\, findet nur noch im Roadmovie statt: wilde Verfolgungsjagden\, brachiale Blechschäden\, quietschende Reifen – der Sprung über die Klippe. \nEin Theaterabend zwischen Kinomythos und Autokrise\, zwischen dem Traum von der offenen Straße und der Frage\, was von ihm geblieben ist – und vielleicht ist die Klippe nur der Anfang: also Vollgas in die Utopie\, oder wenigstens bis zur nächsten Ampel. \nSchauspiel: Lucia Schulz\, Felix Höfner\, Asim Odobaŝić\, Michelle Wiesemes \nMusik: Philipp Ullrich \nRegie: Janosch Roloff \nDramaturgie: Stefan Rogge \nLicht und Technik: Chiara Tess-Krogull \nKostüm: Marie-Theres Jestädt \nVideo: Moritz Spang \nProduktionsleitung: Asta Nechajute  \nAssistenz: Julia Knorst \nFotografie: Stefan Rogge \nGrafik: Jule Schacht \nMusikalische Unterstützung: Ulrike Bauer \nGefördert durch: Kulturamt der Stadt Köln\, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW\, Förderverein nö theater e.V.
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